DEFA-Filmtage bringen Arbeitswelt und Unterhaltung der DDR auf die Leinwand
Merseburg. Die DEFA-Filmtage gehen in die 21. Runde. Vom 10. April bis zum 12. April 2026 verwandeln sie das Merseburger Domstadtkino erneut in einen Ort filmischer Erinnerungen und neuer Eindrücke. Unter dem Motto „21 Takte Leben – Arbeit, Aufbruch & Applaus“ greifen sie zwei zentrale Schwerpunkte der DEFA-Geschichte auf: Die Arbeitswelt sowie Musik und Unterhaltung filmisch umgesetzt. Während „Arbeitsfilme“ den Alltag, Produktionsbedingungen und gesellschaftliche Umbrüche in der DDR sichtbar machen, sollten Musikfilme die Bevölkerung unterhalten. Zusammen erzählen sie die Geschichte des Kinos zwischen kollektiver Arbeit und Vergnügen. „Wir wollen zeigen, welchen Stellenwert die Arbeit in der DDR hatte und wie sie mitunter mit kulturellen Dingen verbunden wurde“, sagt die Vereinsvorsitzende Dr. Halina Czikowsky, die für ihr Engagement um die DEFA-Filmtage gerade die Bürgermedaille der Stadt Merseburg erhielt.




