Im August 2002 gründete sich der Verein „Förderverein Kino Völkerfreundschaft e.V.“. Sein Ziel: das alte Stadtkino „Kino Völkerfreundschaft“ nicht nur vor dem Abriss zu bewahren, sondern es mit neuem Leben und vielen Ideen zu füllen. Der erste Meilenstein: Der Stadtrat stimmte mehrheitlich für den Erhalt des alten Kinos. Es wurde restauriert, mit moderner Technik ausgestattet und im September 2005 als Domstadt-Kino wiedereröffnet. In engem Dialog mit der Bürgerschaft folgte der Beschluss, das Kino nicht rein kommerziell, sondern auch für kulturelle Veranstaltungen zu nutzen. Das war die Geburtsstunde der „Merseburger DEFA-Filmtage“. Ihre Erstauflage vom 20.-23. April 2006 wurde dank des Zusammenwirkens des Fördervereins mit Studenten der Hochschule Merseburg gleich ein großer Besuchererfolg. Seither richtet der Verein die DEFA-Filmtage jährlich aus. Diese erfreuen sich immer stärkerer Beliebtheit und sind der Grund dafür, dass es hier zu einem Stelldichein der DEFA-Stars kommt. Dafür bietet der Verein fast schon traditionell neben den Filmvorstellungen ein breites Rahmenprogramm, für jung und alt, klein und groß. Merseburg wird so für ein Wochenende im Frühling zum Mekka der Filmfreunde. Der „Förderverein Kino Völkerfreundschaft e.V.“ ist Partner im „Kulturschatz Merseburg“.

Team der 15. Merseburger DEFA-Filmtage

Die Merseburger DEFA-Filmtage sind ein bedeutendes deutsches Filmfestival zur Pflege des Erbes der DEFA und künftig verstärkt auch aktueller Filmproduktionen aus Mitteldeutschland. Als Initiative zur Rettung des früheren Kinos „Völkerfreundschaft“ im Zentrum Merseburgs entstanden, bietet es seit 2006 jährlich ein breites Filmspektrum aus dem DEFA-Fundus an und reflektiert Entstehen und Dreh in Filmgesprächen mit den Protagonisten.
Das Festival ist Bestandteil des Kulturschatzes Merseburg, mit dem die vielfältigen Kulturangebote der Domstadt zwischen Halle und Leipzig seit 2017 sichtbarer werden.

Die Merseburger DEFA-Filmtage sind eng verknüpft mit dem heutigen Domstadtkino Merseburg. Zwischen 1990 und 2002 stand das vormalige „Kino Völkerfreundschaft“ leer. Eine Nachnutzung gestaltete sich schwierig. Parallel diskutierte Merseburgs Stadtrat über einen Kinoneubau in der Stadt. Zur Rettung beziehungsweise Revitalisierung des alten Kinogebäudes fanden sich vor diesem Hintergrund am 14. August 2002 engagierte Bürger*innen Merseburgs zusammen und gründeten den Förderverein „Kino Völkerfreundschaft Merseburg e.V.“ Der Stadtrat sprach sich letztlich für die Erhaltung des ehemaligen Kinos aus. Mit Hilfe des Vereins entstand ein nachhaltiges Nutzungskonzept, ein kommerzieller Betreiber konnte gefunden werden. Im zweiten Kulturgespräch der Stadt Merseburg im Januar 2003 wurde parallel dazu vereinbart, das Kino zum Ort für ein breites Kulturangebot zu entwickeln. Bereits hier zeichnete sich eine Zusammenarbeit des Vereins mit der Hochschule Merseburg ab. Beim fünften Kulturgespräch zum Thema „Kulturgut Kino“ wurde schließlich die Idee der DEFA-Filmtage geboren. Studierende der Hochschule sowie Mitglieder des Vereins arbeiteten gemeinsam an der Umsetzung der Idee. Vom 20.-23. April 2006 fanden sie das erste Mal im jetzigen Domstadt Kino statt. Seitdem haben sich die Filmtage fest im Veranstaltungskalender der Stadt und der Region etabliert. 2020 feierten sie ihr 15. Jubiläum.

Die Filmtage finden seit 2006 alljährlich im Frühjahr statt und erfreuen sich wachsenden Beliebtheit vor allem in Mitteldeutschland. Von Freitag bis Sonntag werden jeweils unter wechselndem Motto nicht nur Filme aus dem DEFA-Fundus gezeigt, sondern auch Filmgespräche mit den zugehörigen Protagonisten geführt. Besonderer Höhepunkt ist stets der sonntägliche Stummfilm mit Klavierbegleitung. Bestandteil des Programms ist ferner eine Amateurfilmrunde, in der Filmschaffende ihre Werke einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren können. Für Schulklassen im Saalekreis werden unmittelbar vor und nach den Filmtagen eigene Filmvorführungen angeboten, ausgewählte Filme dabei in den historisch-politischen Entstehungskontext eingeordnet und mit den Schülerinnen/Schülern diskutiert. Damit leistet der Verein ein Stück Bildungsarbeit und hält das kulturelle Erbe der DEFA am Leben. Um die Filmtage etabliert sich ein wachsendes kulturelles Programm in der Stadt Merseburg. Gastronomie und Kulturtreibende offerieren Sonderausstellungen oder besondere Angebote rund um das Filmfestival.

Zum 15. Jubiläum 2020 öffneten sich die Merseburger DEFA-Filmtage thematisch weiter. Motto „Filmkulisse Mitteldeutschland“ - der Drehort Mitteldeutschland auf dem Weg vom Gestern ins Heute. Auf dem Programm stehen nicht nur zeitlose DEFA-Klassiker, sondern auch aktuelle Filme, die in Mitteldeutschland gedreht wurden.

  • 2015 Bürgerpreis "Der Esel, der auf Rosen geht" der Stadt Halle
  • 2017 Preis der DEFA-Stiftung "Programmpreis"

1. Merseburger DEFA-Filmtage vom 20. bis 23. 04. 2006
Motto: „60 Jahre DEFA – 50 Jahre Kino Völkerfreundschaft“

  • „Berlin - Ecke Schönhauser“
  • „Coming Out“
  • „Das Kaninchen bin ich“
  • „Das Schulgespenst“
  • „Die Architekten“
  • „Die Geschichte vom kleinen Muck“
  • „Die Legende von Paul und Paula“
  • „Einer trage des andern Last“
  • „Heißer Sommer“
  • „Karbid und Sauerampfer“
  • „Käuzchenkuhle“
  • „Moritz in der Litfaßsäule“
  • „Spur der Steine“
  • „Spur des Falken“
  • Gesprächsrunde „Doppelter Boden in der Filmkunst der DDR“

2. Merseburger DEFA-Filmtage vom 19. bis 22. 04. 2007
Motto: „Meister - Schüler - Erben"

  • „Anton der Zauberer“
  • „Das Feuerzeug“
  • „Das kalte Herz“
  • „Die Glatzkopfbande“
  • „Die Mörder sind unter uns“
  • „Die Russen kommen“
  • „Engelchen“
  • „Ich war neunzehn“
  • „Imbiß spezial“
  • „Jadup und Boel“
  • „Jakob der Lügner“
  • „Neustadt - Stand der Dinge“
  • „Sabine Kleist - 7 Jahre“
  • „Sieben Sommersprossen“
  • „Solo Sunny“
  • „Stilles Land“
  • „Vergesst mir meine Traudel nicht“
  • „Winter adé“
  • Gesprächsrunde: „Meister – Schüler – Erben“

3. Merseburger DEFA-Filmtage vom 23. bis 27. 01. 2008
Motto: „DEFA-Filme im internationalen Kontext"

  • „Amada - Junge Frau aus Havanna“
  • „Das Mädchen auf dem Besenstiel“
  • „Die Abenteuer des Till Ulenspiegel“
  • „Die Abenteuer des Werner Holt“
  • „Die gestohlene Schlacht“
  • „Die Leiden des jungen Werther“
  • „Durch diese Nacht sehe ich keinen einzigen Stern“
  • „Fünf Tage - fünf Nächte“
  • „Goya“
  • „Polumgla“
  • „Preludio 11“
  • „Rabenvater“
  • „Suite Havanna“
  • „Treffen in Travers“
  • „Und nächstes Jahr am Balaton“

4. Merseburger DEFA-Filmtage vom 11. bis 15. 02. 2009
Motto: „20 Jahre friedliche Revolution"

  • „Das Pferdemädchen“
  • „Denkt bloß nicht, ich heule“
  • „Der geteilte Himmel“
  • „Der rote Elvis“
  • „Der Tangospieler“
  • „Der Verdacht“
  • „Die dicke Tilla“
  • „Die Flucht“
  • „Ein Schneemann für Afrika“
  • „Flüstern und Schreien“
  • „Ich will da sein - Jenny Gröllmann“
  • „Jana und Jan“
  • „Nikolaikirche“
  • „Wenn du groß bist, lieber Adam“
  • „Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann“
  • „Zwei schräge Vögel“

5. Merseburger DEFA-Filmtage vom 20. bis 24. 01.2010
Motto: „Frauen in OST und WEST"

  • „Das Fahrrad“
  • „Das Fremde in mir“
  • „Das Mädchen Rosemarie“
  • „Das Versteck“
  • „Der rote Strumpf“
  • „Die Beunruhigung“
  • „Die Wahlverwandtschaften“
  • „Gelegenheitsarbeit einer Sklavin“
  • „Lots Weib“
  • „Madame X - Eine absolute Herrscherin“
  • „Sag mir, wo die Schönen sind“
  • „Sieben Sommersprossen“
  • „Solo für Sanije“

6. Merseburger DEFA-Filmtage vom 28. bis 30. 01. 2011
Motto: „Rolf Hoppe ein DEFA-Schauspieler"

  • „Das Licht der Liebe“
  • „DEFA: Es werden ein paar Filme bleiben“
  • „Der Bruch“
  • „Der lange Ritt zur Schule“
  • „Ein brauchbarer Mann“
  • „Frühlingssinfonie“
  • „Hans im Glück“
  • „Mein Vater ist ein Dieb“
  • „Hans Röckle und der Teufel“
  • „Mephisto“
  • „Orpheus in der Unterwelt“
  • „Weiße Wölfe“

7. Merseburger DEFA-Filmtage vom 27. bis 29. 01.2012
Motto: „Angelica Domröse und Hilmar Thate - nicht nur eine Legende"

  • „Alfons Zitterbacke“
  • „Der Fall Gleiwitz“
  • „Der tapfere Schulschwänzer“
  • „Die Geschichte vom kleinen Muck“
  • „Die Legende von Paul und Paula“
  • „Die Sehnsucht der Veronica Voss“
  • „Die Suche nach dem wunderbunten Vögelchen“
  • „Die Verfehlung“
  • „Effi Briest“
  • „Fleur Lafontaine“
  • „Hanna von acht bis acht“
  • „Ottokar der Weltverbesserer“
  • „Professor Mamlock“
  • „Unterm Birnbaum“
  • „Verwirrung der Liebe“
  • „Wege in die Nacht“

8. Merseburger DEFA-Filmtage vom 25. bis 27. 01. 2013
Motto: „Wolfgang Kohlhaase und Andreas Dresen: Zwei Generationen - Zwei Filmemacher"

  • „Berlin - Ecke Schönhauser“
  • „Berlin um die Ecke“
  • „Der Aufenthalt“
  • „Die Grünstein-Variante“
  • „Eine Berliner Romanze“
  • „Halt auf freier Strecke“
  • „Solo Sunny“
  • „Sommer vorm Balkon“
  • „Stilles Land“
  • „Zwei Mütter“

9. Merseburger DEFA-Filmtage vom 21. bis 23. 02. 2014
Motto: „Mann oh Mann, der Dieter Mann"

  • „13 Semester“
  • „An der Saale hellem Strande - ein Kulturhaus erzählt“
  • „Auf der Suche nach Gatt“
  • „Brandstellen“
  • „Der Blindgänger“
  • „Die dicke Tilla“
  • „Die Leiden des jungen Werthers“
  • „Die schlimmsten aller Trolle“
  • „Glück im Hinterhaus“
  • „He, Du!“
  • „Leben mit Uwe“
  • „Levins Mühle“
  • „Lotte in Weimar“
  • „Moritz in der Litfaßsäule“
  • „Wie heiratet man einen König?“
  • „Zwei schräge Vögel“

10. Merseburger DEFA-Filmtage vom 27. bis 29. 03. 2015
Motto: „Frauen schreiben Geschichte(n)"

  • „Alle meine Mädchen“
  • „Die Frau und der Fremde“
  • „Die Verlobte“
  • „Ein Schneemann für Afrika“
  • „Emilia Galotti“
  • „Esmas Geheimnis – Grbavica“
  • „Frei nach Plan“
  • „Guten Morgen, Du Schöne“
  • „Im Dreieck“
  • „Käthe Kollwitz“
  • „Meine Mutter, ein Krieg und ich“
  • „Rosa Luxemburg“
  • „Rückwärts laufen kann ich auch“
  • „Seitensprung“
  • „Unser kurzes Leben“
  • „Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann?“
  • „Wie heiratet man einen König?“

11. Merseburger DEFA-Filmtage vom 01. bis 03. 04. 2016
Motto: „Ehrgeiz - Liebe - Hoffnung"

  • „Alarm im Kasperletheater“ (Kurzfilm)
  • „Alfons Zitterbacke“
  • „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ (Kurzfilm)
  • „Bornsteins Kinder“
  • „Der Staat gegen Fritz Bauer“
  • „Der tapfere Schulschwänzer“
  • „Die Beunruhigung“
  • „Die Leiden des jungen Werthers“
  • „Die Suche nach dem wunderbunten Vögelchen“
  • „Dr. Schlüter“ (Zweiter Teil)
  • „Ein irrer Duft von frischem Heu“
  • „Eisenstein in Guanajuato“
  • „Frau Venus und ihr Teufel“
  • „Hatifa“
  • „Jungfer, Sie gefällt mir“
  • „Märkische Forschungen“
  • „Mein Vater ist ein Dieb“
  • „Panzerkreuzer Potemkin“
  • „Schneeweißchen und Rosenrot“
  • „Über sieben Brücken mußt Du gehen“
  • „Zar und Zimmermann“
  • „Zirri - Das Wolkenschaf“ (Kurzfilm)

12. Merseburger DEFA-Filmtage vom 17. bis 19. 03. 2017
Motto: „Mannsbilder"

  • „Coming out“
  • „Der Hut des Brigadiers“
  • „Der kleine Prinz“
  • „Der tapfere Schulschwänzer“
  • „Der Traum vom Elch“
  • „Die Beteiligten“
  • „Egon und das achte Weltwunder“
  • „Fünf Patronenhülsen“
  • „Für die Liebe noch zu mager“
  • „Kalaschnikow und Doppelkorn – Männer in der DEFA“
  • „Kundschafter des Friedens“
  • „Othello“
  • „Ritter Blaubart“
  • „Sonnensucher“
  • „Stille Reserven“
  • „Tilmann Riemenschneider“
  • „Vernehmung der Zeugen“
  • „Verzeihung, sehen Sie Fußball“
  • „Wir sind jung. Wir sind stark“
  • „Zeit der Störche“
  • „Zirri - Das Wolkenschaf“

13. Merseburger DEFA-Filmtage vom 09. bis 11. 03. 2018
Motto: „Nun schlägt's 13!"

  • „Chingachgook, die große Schlange“
  • „Cyankali“
  • „Der fliegende Holländer“
  • „Der schweigende Stern“
  • „Der tapfere Schulschwänzer“
  • „Die Alleinseglerin“
  • „Die Besteigung des Chimborazo“
  • „Die dicke Tilla“
  • „Die Suche nach dem wunderbunten Vögelchen“
  • „Du und ich und Klein-Paris“
  • „Ein Schneemann für Afrika“
  • „Für die Liebe zu mager?“
  • „Heißer Sommer“
  • „Insel der Schwäne“
  • „In Zeiten des abnehmenden Lichts“
  • „Jahrgang 45“
  • „Jugend ohne Gott“
  • „Leichensache Zernik“
  • „Mama, ich lebe“
  • „Moritz in der Litfaßsäule“
  • „Unternehmen Geigenkasten“
  • „Wenn Du groß bist, lieber Adam“
  • „Wolle auf Asphalt – Das Experiment Trabant“
  • „Zuckersand“

14. Merseburger DEFA-Filmtage vom 08. bis 10. 03. 2019
Motto: „Buch trifft Leinwand"

  • „Das Schulgespenst“
  • „Die Abenteuer des Werner Holt“
  • „Die erste Reihe“
  • „Die Frau und der Fremde“
  • „Der geteilte Himmel“
  • „Der kleine Prinz“
  • „Die Hexen von Salem“
  • „Die Hochzeit in Weltzow“
  • „Die Reise nach Sundevit“
  • „Die Söhne der großen Bärin“
  • „Die Toten bleiben jung“
  • „Die Verführbaren“
  • „Gundermann“
  • „Käuzchenkuhle“
  • „Lotte in Weimar“
  • Lütt Matten und die weiße Muschel“
  • „Mutter Krausens Fahrt ins Glück“
  • „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“ (Teil 2)
  • „Sonjas Rapport“
  • „Transit“
  • „Viel Lärm um Nichts“

15. Merseburger DEFA-Filmtage vom 06. bis 08. 03. 2020
Motto: „Filmkulisse Mitteldeutschland"

  • „Bitte nach Mitte!“
  • „Das Vorspiel“
  • „Das Wasserschloss“   aus der DEFA- Fernsehserie „Das unsichtbare Visier“
  • „Der Geburtstag“
  • „Der Tangospieler“
  • „Die Geschichte von der Gänseprinzessin und ihrem treuen Pferd Fallada“
  • „Die goldene Gans
  • „Fallada – letztes Kapitel“
  • „Familie Brasch“ – Eine deutsche Geschichte
  • Filme historisch gesehen: Frank Hoffmann
  • „For eyes only“
  • „Gundermann Revier“
  • King-Kong-Grippe“ aus der DEFA-Fernsehserie „Das unsichtbare Visier“
  • Lesung Christoph Hein „Gegenlauschangriff – Anekdoten aus dem letzten deutsch-deutschen Kriege“
  • „Menschen am Sonntag“   Stummfilm mit Klavierbegleitung
  • „Nicht schummeln, Liebling“
  • „Schneeweißchen und Rosenrot“
  • „So klang die DEFA“ Thomas Bille fragt Knut Elstermann
  • „Weiße Wölfe“
  • „Wolz – Leben und Verklärung eines deutschen Anarchisten“

Eine komplette Übersicht der Filme aller DEFA-Filmtage finden Sie hier (PDF)

Zum Filmfestival werden jedes Jahr Gäste eingeladen, die einen direkten Bezug zu den gezeigten Filmen haben. Meist sind es Darsteller aber auch Regisseure,
Drehbuchautoren oder Filmmusiker.
Zu Gast waren bisher:

  • Emily Atef
  • Erwin Berner
  • Hermann Beyer
  • Renate Blume
  • Christel Bodenstein
  • Marita Böhme
  • Doris Borkmann
  • Jürgen Böttcher
  • Marion Brasch
  • Günter Buchwald
  • Inès Burdow
  • Annekatrin Bürger
  • Friede Clausz
  • Alexandra Czok
  • Chris Doerk
  • Wilhelm Domke-Schulz
  • Angelica Domröse
  • Andreas Dresen
  • Knut Elstermann
  • Christoph Felsenstein
  • Christian Führer
  • Dorit Gäbler
  • Renate Geißler
  • Matti Geschonneck
  • Winfried Glatzeder
  • Eberhard Görner
  • Peter Gotthardt
  • Sylvester Groth
  • Jörg Gudzuhn
  • Conny Gundermann
  • Egon Günther
  • Iris Gusner
  • Michael Gwisdek
  • Annemone Haase
  • Christoph Hein
  • Thomas Heise
  • Christina Hergert-Powileit
  • Petra Hinze
  • Valentin Hitz
  • Jutta Hoffmann
  • Hans-Werner  Honert
  • Rolf Hoppe
  • Heinz Kersten
  • Sarah Kirkegaard
  • Burkhard Klaußner
  • Thomas Knauf
  • Herbert Köfer
  • Wolfgang Kohlhaase
  • Christa Kozik
  • Regine Kühn
  • Siegfried Kühn
  • Dirk Kummer
  • Benjamin Kurc
  • Annelies Laschitza
  • Grit Lemke
  • Monika Lennartz
  • Vera Loebner
  • Erich Loest
  • Kurt Maetzig
  • Dieter Mann
  • Uwe Mann
  • Otto Mellies
  • Thorsten Merten
  • Helke Misselwitz
  • Goijko Mitic
  • Carlos Morelli
  • Helmut Morsbach
  • Christiane Mückenberger
  • Helmut Nitzschke
  • Evelyn Opoczynski
  • Anne Osterloh
  • Ulrike Ottinger
  • Max Privorozki
  • Peter Ramm
  • Peter Reusse
  • Günter Reisch
  • Erika Richter
  • Joachim Richter
  • Eugen Ruge
  • Johanna Schall
  • Ralf Schenk
  • Susann Schimk
  • Evelyn          Schmidt
  • Walfriede Schmitt
  • Gunther Scholz
  • Christine Schorn
  • Gunter Schoß
  • Götz Schubert
  • Helga Schütz
  • Jaecki Schwarz
  • Viola Schweizer
  • Ernst Georg Schwill
  • Carmen Seehafer
  • Rainer Simon
  • René Steinke
  • Christian Steyer
  • Laila Stieler
  • Helga Storck
  • Regine Sylvester
  • Lissy Tempelhof
  • Hilmar Thate
  • Tamara Trampe
  • Franziska Troegner
  • Klaus-Dieter Urban
  • Christian von Aster
  • Simone von Zglinicki
  • Jutta Wachowiak
  • Kathrin Waligura
  • Harald          Warmbrunn
  • Petra Weisenburger
  • Giso Weißbach
  • Heidemarie Wenzel
  • Ursula Werner
  • Dieter Wien
  • Mirko Wiermann
  • Wolfgang Winkler
  • Jürgen Zartmann
  • Oliver Ziegenbalg

Schulveranstaltungen sind seit den ersten Merseburger DEFA-Filmtagen 2006 ein wichtiger Bestandteil der Filmtage im Domstadtkino. Ziel war und ist es, die jüngere Generation an das Filmerbe der DEFA heranzuführen. Das bezieht sich sowohl auf die Filminhalte als auch auf die Filmgestaltung. Fazit: Die Schülerinnen/Schüler nehmen die Filme mit Interesse wahr. Das zeigt sich in den Filmgesprächen, die zu einigen Veranstaltungen durchgeführt wurden.

Die Schulveranstaltungen werden entsprechend der Klassenstufen organisiert. Die erste Gruppe sind die Schüler/innen aus den Grundschulen. Für die Veranstaltungen melden sich Schulen aus der Stadt Merseburg als auch aus dem gesamten Saalekreis an. Passend zum Thema der Filmtage schlägt der Förderverein dazu entsprechende Kinder- oder Märchenfilme vor. Die Schulen treffen dann die spezifische Filmauswahl. Sehr gut kamen beim jungen Publikum Filme an wie: „Die dicke Tilla“, „Moritz in der Litfaßsäule“, „Die Suche nach dem wunderbunten Vögelein“, „Der tapfere Schulschwänzer“. Sie spiegeln den Alltag der Kinder wider, sodass entsprechende Anknüpfungspunkte zu heute bestehen. Gern werden auch Märchenfilme angenommen. Für die 15. Merseburger DEFA-Filmtage nahm der Förderverein besonders Filme ins Programm, die in Mitteldeutschland gedreht wurden. Beispiele sind: „Schneeweißchen und Rosenrot“, „Die Geschichte von der Gänseprinzessin und ihrem treuen Pferd Fallada“ oder „Die goldene Gans“.

In der zweiten Gruppe werden die Schülerinnen/Schüler der Sekundarstufe, der Gymnasien und der Berufsbildenden Schulen zusammengefasst. Hier gelingt es dem Förderverein nur vereinzelt, das Interesse der Lehrer zu wecken. Zuspruch gibt es dann, wenn ein Bezug zum Schulstoff besteht.

Merseburg besitzt ein reiches historisches Erbe mit überregionaler Ausstrahlung. Zudem verfügt die Stadt über ein sehr reges Vereinsleben. 2017 haben sich Kulturschaffende Merseburgs unter der Dachmarke „Kulturschatz Merseburg“ zusammengeschlossen. Ziel der Initiative ist es, die eigenen Angebote einer breiteren Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Dank gegenseitiger Vernetzung und Unterstützung sollen zudem Synergieeffekte genutzt und das kulturelle Leben bereichert werden. Der Einladungsinitiative folgen eine wachsende Zahl an Vereinen und Einrichtungen der Stadt. Von Beginn an dabei ist der Förderverein „Kino Völkerfreundschaft Merseburg e. V.“.