Programm

Die DEFA-Filmtage bieten für alle Altersgruppen zu ihrer 14. Auflage in Merseburg ein attraktives Programm im Domstadtkino. Hier ist es:
(alternativ steht hier auch der Programmflyer zum Download bereit)

Dienstag, 5. März 2019, 19.00 Uhr: Vernissage im Kunsthaus Tiefer Keller

Vom 8.-10. März 2019 öffnen sich die Türen des Domstadtkinos zu den 14. Merseburger DEFA-Filmtagen.

Den offiziellen Startschuss gibt es bereits am Dienstag, den 5. März  19 Uhr im Kunsthaus Tiefer Keller mit einer Vernissage. Auch sie steht ganz im Zeichen des DDR-Films. „Ka.De. Die Spur der Bilder“ zeigt Porträtaufnahmen des Fotografen Klaus D. Schwarz. Seine Momentaufnahmen von DDR-Schauspielern zierten jahrelang die Frontseite des „Filmspiegels“, eines der beliebtesten Filmmagazine der DDR. Viele seiner Bilder schmückten im A3-Format auch unzählige Wände von Kinder- und Jugendzimmern. Sie sind ein Stück DDR-Geschichte und Teil persönlicher Erinnerungen. Dabei haben die Bilder der damaligen Größen nichts von ihrer Faszination verloren. Christel Bodenstein, Manfred Krug oder Armin Müller-Stahl, alle waren sie auf dem Cover der Zeitschrift und sind nun vom 5. März bis 15. April 2019 im Kunsthaus Tiefer Keller zu bewundern. Ebenso spannend wie die Fotos selbst, sind auch die Geschichten dahinter. Zur Eröffnung der Ausstellung wird Klaus D. Schwarz deshalb ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern.

Freitag, 8. März 2019, 14.00 Uhr "Viel Lärm um nichts"

nach William Shakespeare

Komödie, DDR 1964, 106 Min., FSK: 6

Regie: Martin Hellberg

Drehbuch: Martin Hellberg

Darsteller: Christel Bodenstein, Rolf Ludwig, Wilfried Ortmann, Martin Flörchinger, Gerhard Rachold

© DEFA-Stiftung / Kurt Schütt

Don Pedro, seine Gefährten Benedikt und Graf Claudio erholen sich nach gewonnener Schlacht in Messina. Zwischen Claudio und der schönen Tochter des Gouverneurs flammen schnell tiefe Gefühle auf. Und auch zwischen Benedikt und des Gouverneurs Cousine Beatrice knistert es gewaltig. Doch Don Pedros Halbbruder Juan schmiedet Ränke, das Glück zu zerstören.

Freitag, 8. März 2019, 14.45 Uhr "Die Reise nach Sundevit"

nach Benno Pludra

Spielfilm, DDR 1966, 75 Min., FSK: 6

Regie: Heiner Carow

Drehbuch: Heiner Carow, Benno Pludra

Darsteller: Ralf Strohbach, Siegfried Höchst, Horst Drinda, Arno Wyzniewski, Ralph Borgwardt, Fritz Bartholdt, Ursula Wolf, Hans Hardt-Hardtloff, Otmar Richter, Peter Stegmann, Ilse Hirt, Ernst-Georg Schwill, Günter Drescher, Detlef Heintze, Klaus Jürgen Kramer, Peter Dommisch, Elvira Dinse, Birgit Seibt, Armin Mechsner, Petra Kelling, Kurt Klamann

© DEFA-Stiftung

Tim ist der Sohn eines Leuchtturmwärters. Da ist es oft recht einsam um ihn und für ihn. Umso erfreuter ist Tim, als Kinder ihre Zelte bei ihm aufschlagen. Ganz schnell entwickeln sich Freundschaften. Und als Tim erlaubt wird, mit seinen neuen Freunden nach Sundevit zu reisen, um dort die Ferien zu verbringen, ist er selig. Doch muß er vor der Reise noch einen Auftrag erledigen. Nur geht das nicht so schnell, wie er hoffte.


Freitag, 8. März 2019, 18.15 Uhr: "Transit"

nach Anna Seghers

Drama, Deutschland/Frankreich, 2018, 101 Min., FSK: 12

Regie: Christian Petzold

Drehbuch: Christian Petzold

Darsteller: Franz Rogowski, Paula Beer, Godehard Giese, Lilien Batman, Maryam Zaree

© DEFA-Stiftung / Pfiffel

Georg flüchtet gerade noch rechtzeitig vor den deutschen Truppen aus Paris ins freie Marseille. Ziel ist aber die Überfahrt nach Mexiko. Dafür ist er bereit, die Identität des toten Schriftstellers Weidel anzunehmen. In Marseille trifft er dann aber die geheimnisvolle Marie, die nach ihrem Ehemann sucht.