17. Merseburger DEFA Filmtage

„Aus der DEFA-Kiste“

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Bilder und Texte zu den vergangenen Filmtagen

„Viel Lärm um nichts“ - Wortwitz und Kostüme

„Viel Lärm um nichts“, gezeigt am Freitag, dem 8. März 2019 um 14.00 Uhr, ist eine alte DEFA-Komödie, der noch heute angesehen wird, dass sie mit viel Freude und Spaß vor und hinter der Kamera entstanden ist. Eine Komödie, über die am Ende wirklich gelacht werden kann, ist so einfach nicht zu erstellen. Aber hier ist schon die literarische Vorlage ein Genuss und die Darsteller sind die Creme der DEFA 1964, wie Christel Bodenstein, Rolf Ludwig, Martin Flörchinger, Arno Wyzniewski, Gerhard Bienert oder Fred Delmare. Ihnen ist der Spaß am shakespearen Wortwitz anzumerken. Und dazu noch diese Kostüme! Christel Bodenstein und Knut Elstermann schwelgen in Erinnerungen.

Die Eröffnung der 14. Merseburger DEFA-Filmtage: ein besonderes Ereignis

Die Eröffnung der 14. Merseburger DEFA-Filmtage „Buch trifft Leinwand“ am Freitag. dem 8. Mai 2019 um 17.30 Uhr ist sowohl für das Publikum als auch die geladenen Sponsoren und die Mitglieder des Fördervereins Kino Völkerfreundschaft ein besonderes Ereignis. Das Ergebnis eines Jahres Arbeit wird sichtbar. Die besondere Atmosphäre durch Sektempfang und die musikalische Einstimmung durch bella acoustic vibes erhöht die Spannung. Ulrich Jacobi, Betreiber des Domstadtkinos, und Halina Czikowsky, Vorsitzende des Fördervereins, begrüßen alle Gäste und bedanken sich bei all denen, die zum Gelingen der Filmtage seit 2006 beigetragen haben. Traditionell übernimmt der Landrat des Saalekreises die Schirmherrschaft. Mit „Film ab“ gibt Hartmut Handschak, stellvertretender Landrat,  das offizielle Startzeichen für den diesjährigen Eröffnungsfilm „Transit“.

Zum Filmgespräch konnte Knut Elstermann Benjamin Kurc, Beauftragter des Landes Sachsen-Anhalt für das Institut francais, und Ralf Schenk, Vorstand der DEFA-Stiftung, begrüßen.

Vernissage „Die Spur der Bilder“

Im Januar 1954 erschien in der DDR der erste "Filmspiegel" - im März 1991 der letzte ...

In den 1960er Jahren stammten auch viele Titelbilder der beliebten Zeitschrift aus der Kamera des Fotografen Klaus D. Schwarz. Gemeinsam mit ihm zeigte der Förderverein Kino Völkerfreundschaft e. V. eine repräsentative Auswahl in der Domgalerie - Kunsthaus Tiefer Keller.
Die Vernissage fand traditionell am Dienstag der Woche vor Beginn der Merseburger DEFA-Filmtage statt, diesmal am 5. März 2019. Klaus D. Schwarz hatte eine Auswahl  seiner Fotos aus den Titelseiten des Filmspiegels zur Verfügung gestellt. Ein Charakteristikum seiner Fotos: sie wirken nicht gestellt und spiegeln die Schauspielerin oder den Schauspieler direkt wider. Obwohl gerade das so einfach nicht ist, denn die Abgebildeten sind es gewohnt, ständig eine Rolle zu spielen. Nicht so einfach war es auch für das Publikum, anhand der Fotos zu erkennen: Wer ist wer? Die Fotos waren nicht gekennzeichnet und das Raten sorgte für einiges Schmunzeln. Klaus D. Schwarz hatte zur Auflösung jedoch für alle Gäste  jeweils eine handliche Rolle mit seinen Fotos parat, auf der seine Aufnahmen mit Namen versehen sind.

Spannendes Programm, tolle Stimmung, begeistertes Publikum

Zwischen dem 8. und 10 März 2019 war Merseburg das Mekka der DEFA-Filmliebhaber. Die 14. Merseburger DEFA-Filmtage boten ein breites cineastisches Potpourri. Die Filmauswahl traf den Nerv der Zuschauer. Wer an der Kinokasse noch ein Ticket für „Lotte in Weimar“, „Der kleine Prinz“, „Die Söhne der großen Bärin“ oder auch „Gundermann“ ergattern wollte, hatte meist das Nachsehen. Die Säle waren gut gefüllt und einige Filme eben restlos ausverkauft. Insgesamt wurden 2.580 Kinokarten verkauft und damit fast 600 Karten mehr als im Vorjahr.

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