

Für mich ist es immer wieder interessant, was die Schauspieler, Sänger oder Kameramänner über ihre Arbeit erzählen. Als ersten Gast durfte ich Gojko Mitic das Gastgeschenk überreichen. Ich war erstaunt über seine offene, herzliche Art. Er hat die Fragen aus dem Publikum ausführlich und mit vielen Hintergrundinformationen beantwortet. Er ist ein gern gesehener Gast und schätzt die DEFA-Filmtage wirklich.
Sabina Berger
Ich war vor meinem ersten Filmgespräch zu „Spuk unterm Riesenrad“ mit Thomas Natschinski, Katrin Raukopf und Henning Lehmbäcker sehr nervös. Vorab konnte ich abseits des Publikums bereits mit dem Trio sprechen. Dabei war ich begeistert von ihrer Umgänglichkeit. Später kamen Thomas Natschinski und Christine Dähn auf mich zu und sagten anerkennend, dass ich sehr gute Fragen gestellt hatte. Mit den ehemaligen „Filmkindern“ blieb ich in Kontakt.
Kim Ludwig
Auf dem Weg zum Hotel saß ich mit Regina Beyer auf der Rückbank des Autos. Wir unterhielten uns über Rolf Ludwig. Durch dessen Biographie „Nüchtern betrachtet“ war ich auf die Vermutung gekommen, dass eine entfernte Verwandtschaft besteht. Unsere Vorfahren kommen aus derselben Gegend. Sie konnte durchweg nur Positives von ihm berichten. Beim Losfahren versuchten wir uns anzuschnallen. Dabei verhedderten wir uns aber so sehr, dass wir die Versuche bleiben ließen und herzlich lachen mussten. Am Ende der Fahrt versprach ich ihr, sie über meine Erkenntnisse in der Ahnenforschung auf dem Laufenden zu halten.
Kim Ludwig
Autogrammjagden führen meist zu den interessantesten und lustigsten Situationen.
Anlässlich der Filmvorführung von „Der kleine Prinz“ mit Christel Bodenstein in der Hauptrolle, wollte ich mir ein Autogramm holen. Leider hatte ich in diesem Moment kein Papier zur Hand. Nur die Eintrittskarte zum Film. Als ich diese vorlegte, meinte sie lachend: „Da muss ich aber sehr klein schreiben“. Mein Autogramm bekam ich natürlich trotzdem.
Kim Ludwig
Eines der lustigsten Gespräche war das mit Marita Böhme auf dem Weg zu den 5. Filmtagen. Da hat sie ganz schön aus dem Nähkästchen geplaudert. Und erzählt, was manche Kollegen so treiben! Es gipfelte in der Aussage: „Schauspieler sollen am Set nur drei Dinge tun: Wasser trinken, den Text beherrschen und die Möbel nicht umschubsen!“ Wir haben uns die ganze Zeit köstlich amüsiert.
Katja Finger
Ich hatte ein sehr interessantes Gespräch mit der „Filmlegende“ Kurt Maetzig. Ich meinte, dass ich nicht aus der Branche komme, keine Ahnung vom Filmemachen habe und nur gern gute Filme schaue. Er antwortete daraufhin mit einem Augenzwinkern: „Dann sind Sie ja genau meine Kundschaft!“. An diese Unterhaltung, den großartigen Künstler und seinen Satz erinnere ich mich bis heute.
Katja Finger
Spannende Details zum Sponsorentreffen 2025 gibts in der aktuellen Ausgabe von "Katjas Kulturtipps"...