20. Merseburger DEFA Filmtage

„Thomas & Jakob und der Traum vom Leben“
11. bis 13. April 2025

35,10,0,50,1
25,600,60,0,3000,5000,25,800
90,150,1,50,12,30,50,1,70,12,1,50,1,1,1,5000
0,2,0,0,2,40,15,5,2,1,0,20,0,1
Sponsorentreffen 2024 - 1
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Sponsorentreffen 2024 - 2
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Sponsorentreffen 2024 - 3
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Sponsorentreffen 2024 - 4
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DEFA-Filme fördern den politischen Diskurs

Drei Fragen an Sabine Dirlich

Die DEFA-Filmtage leben von ehrenamtlichem Engagement und Unterstützern, die genauso begeistert von Filmen und Co. sind. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist langjährige Partnerin der DEFA-Filmtage und setzt sich für politische Bildung und

Gesellschaftsanalyse ein. Drei Fragen an Sabine Dirlich, Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Sachsen-Anhalt.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung fördert die aktive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Entwicklungen. Wo setzen Sie dabei in Sachsen-Anhalt Akzente?

Sabine Dirlich: Dauerthemen sind Rechtsextremismus, Rassismus und Nationalismus. Aktuell beschäftigen uns der Krieg in der Ukraine und das Thema Frieden natürlich sehr. Um in der Fläche vertreten zu sein, arbeiten wir mit vielen Akteuren zusammen. Die DEFA-Filmtage sind einer davon. Sie tragen dazu bei, Menschen mit Inhalten zu erreichen, den politischen Diskurs zu fördern und die Erinnerungskultur aufrecht zu erhalten.

Wir erleben gerade, dass vieles, was eine funktionierende Demokratie ausmacht, öffentlich in Frage gestellt wird. Wie kann die Auseinandersetzung mit Stoffen aus DEFA-Filmen dazu beitragen, aktuelle Debatten anzuregen oder zu bereichern?

Dirlich: DEFA-Filme spiegeln die Perspektive der Betroffenen. Arbeiter etwa oder das Gesundheitswesen, wie Schwester Agnes. Sie sind sehr realitätsnah und dabei nie beschönigend. Filme sind immer politisch und die der DEFA bieten einen ganz anderen Zugang zu Politik. Wenn man mich fragt, gehen Podiumsdiskussionen der DEFA immer mit Politikdiskussionen Hand in Hand.

An welchen DEFA-Film erinnern Sie sich heute noch gern und was hält ihn aktuell?

Dirlich: Mein liebster Film ist „Nackt unter Wölfen“. Dieser Streifen zeigt, wie man unter unmenschlichen Bedingungen Mensch bleiben kann. Viele politische Probleme, die wir heute haben, lassen sich hier sehr gut erkennen und damit bleibt er vermutlich auch noch lange sehr aktuell.

Mehr Informationen: www.rosalux.de

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