Ausstellung „Leinwände“ zeigt Geschichte der DEFA-Filmtage

 

Inzwischen gibt es sie dieses Jahr bereits zum 15. Mal. Zeit, einen Blick zurück zu werfen und sich öffentlich an das Entstehen der Merseburger DEFA-Filmtage erinnern. Das Kunsthaus Tiefer Keller zeigt dazu vom 3. bis 13. März die Ausstellung „Leinwände“ zu den Merseburger Kulturgesprächen. Ein Resultat der Gespräche: die Gründung des Fördervereins „Kino Völkerfreundschaft“ zur Rettung des alten Kinos. Daraus entstand in Kooperation mit Studierenden der Hochschule Merseburg die Idee der DEFA-Filmtage.

Eröffnet wurde die Ausstellung durch eine Vernissage am 3. März. Initiator der Kulturgespräche, Alfred Frei, sprach zur Eröffnung und gab einen Rückblick zum Geschehen. Er und der damalige Kulturamtsleiter Micheal George initiierten ab 2002 Kulturgespräche zu verschiedenen Themen, die der Kulturszene Merseburgs wichtige Impulse gaben. Zur Ausstellungseröffnung ließen es sich Michael George sowie sein Nachfolger, Martin Wolter, auch nicht nehmen und erschienen persönlich. Neben ihnen gehörte auch Oberbürgermeister Jens Bühligen zu den knapp 30 interessierten Gästen. Zu sehen gibt es neben Fotos, Plakaten und Faktentafeln zu den DEFA-Filmtagen auch Zeichnungen von historischen Merseburger Bauten. Verantwortlich dafür ist die Künstlerin Claudia Meinicke als Mitglied des Kunstvereins MERkunst e.V. Auch dieser Verein ist aus den Kulturgesprächen hervorgegangen.

Die Vernissage am 3. März bildete gleichzeitig den inoffiziellen Auftakt zu den diesjährigen Filmtagen vom 6.- 8. März im Domstadtkino Merseburg.