16-teilige Spionageserie: 1. Staffel, 3. Folge, DDR 1973, 70 Min., FSK: 12

Regie: Peter Hagen, Drehbuch: Herbert Schauer und Otto Bonhoff, Musik: Walter Kubiczek, Darsteller: Armin Mueller-Stahl, Wolfgang Greese, Jessy Rameik, Alfred Struwe, Giso Weißbach

 

Zu Gast zum Filmgespräch: Giso Weißbach

Moderation: Barbara Kaaden

© Sitftung Deutsches Rundfunkarchiv/ Rudi Meister

Es war DIE Spionageserie der DDR „Das unsichtbare Visier“ und erfreute sich sehr großer Beliebtheit bei den Zuschauern. Dazu trug neben einer guten Umsetzung der Romanvorlage von Herbert Schauer und Otto Bonhoff auch der charismatische Armin Mueller-Stahl bei. Er verkörperte den Hauptdarsteller Werner Bredebusch, der - von der Stasi angeworben - die Identität der Jagdfliegers Achim Detjen annimmt und in der BRD Kontakte zu weiteren ehemaligen Luftwaffensoldaten knüpft. Fortan ist er Doppelagent, der immer wieder Akteur in heiklen Momenten des Ost-West-Konfliktes wird. Die Folge „Das Wasserschloss“ markiert dabei den Abschluss der Einführungsgeschichte um den Stasi-Kundschafter. Dafür verwandelte sich das Thüringer Schloss Burgk in den geheimen Konferenzsort bei Delmenhorst, wo Politik und Militärs über die Wiederbewaffnung der BRD diskutierten.