Im ausverkauften großen Saal des Domstadtkinos lief am Sonntag, dem 10. März 2019 um 17.30 Uhr der Abschlussfilm „Gundermann“. Interessant und lebendig wird Gundermann durch seine Geradlinigkeit und Widersprüchlichkeit in einem. Der Film schafft es, ihn als eine komplexe Person seiner Zeit darzustellen. Der Ausspruch: ich habe auf das richtige Pferd gesetzt, aber das hat nicht gewonnen, sagt viel über die Person Gundermann aus. Er hat an der Idee des Sozialismus festgehalten, sagt Conny Gundermann, aber der reale Sozialismus sei nicht die Idee gewesen. Laila Stieler stellte in dem Filmgespräch mit Maik Reichel klar, dass der Film keine Eins zu Eins Übertragung des realen Lebens ist und sein kann. Die Musiker Carmen Orlet und Hugo Dietrich von der Brigade Feuerstein erinnerten mit den vorgetragenen Stücken an den Liedermacher Gundermann. Gemeinsam mit Conny Gundermann sangen sie das Hochzeitslied, das wenig an eine „übliche“ Hochzeit erinnert – halt Gundermann.

Wie Gerhard Gundermann oder "Gundi" sagen würde: "Von jedem Tag will ich was haben, was ich nicht vergesse ..."