Dokumentarfilm, Deutschland 2018, 108 Min., FSK: 6

Regie: Annekatrin Hendel

 

Zu Gast zum Filmgespräch: Marion Brasch

Moderation: Knut Elstermann

 

Poster

Ein Film, der die DDR-Geschichte durch das Brennglas einer Funktionärs- und Künstlerfamilie betrachtet. Vater Horst, leidenschaftlicher Antifaschist und jüdischer Katholik, baut nach 1945 die DDR mit auf. Schnell klettert er auf der Karriereleiter nach oben. Seine Söhne Thomas, Peter und Klaus stehen dem real existierenden Sozialismus jedoch kritisch gegenüber. Spätestens 1968 bricht der Generationskonflikt offen aus und die Familie auseinander. Regisseurin Annekatrin Hendel portraitiert in „Familie Brasch“ drei Generationen der Familie mit all ihren Konflikten zwischen Ost und West, Kunst und Politik, Kommunismus und Religion, Liebe und Verrat, Utopie und Selbstzerstörung. Dabei lässt sie neben Marion und Lena Brasch prominente Weggefährten, Vertraute und Freunde zu Wort kommen.