17. Merseburger DEFA Filmtage

„Aus der DEFA-Kiste“

35,10,0,50,1
25,600,60,0,3000,5000,25,800
90,150,1,50,12,30,50,1,70,12,1,50,1,1,1,5000
0,2,0,0,2,40,15,5,2,1,0,20,0,1
Ohne die Unterstützung vieler Sponsoren im Hintergrund funktionieren die Merseburger DEFA-Filmtage nicht. Das wissen auch die Mitglieder des Fördervereins „Kino Völkerfreundschaft e.V.“ Sie dachten sich deshalb ein besonderes Dankeschön aus. Im Merseburger „Küchenstudio Micheel“ lud der Verein am 23. Januar ausgewählte Sponsoren und Gäste zum gemeinsamen Kochen ein. Ehrengast des Abends war der neue Kulturamtsleiter der Stadt, Martin Wolter, der so in besonderem Ambiente die Kulturtreibenden vor Ort kennenlernen konnte. Als Begrüßungsgeschenk erhielt er prompt den frisch gedruckten DEFA-Kalender des Vereins.
DEFA-Promikochen 2020
DEFA-Promikochen 2020
Georg flüchtet gerade noch rechtzeitig vor den deutschen Truppen aus Paris ins freie Marseille. Ziel ist aber die Überfahrt nach Mexiko. Dafür ist er bereit, die Identität des toten Schriftstellers Weidel anzunehmen. In Marseille trifft er dann aber die geheimnisvolle Marie, die nach ihrem Ehemann sucht.
Eröffnungsfilm 2019: "Transit"
Eröffnungsfilm 2019: "Transit"
Mit den Schulveranstaltungen gingen die 13. Merseburger DEFA-Filmtage zu Ende. Wir danken allen, die mitgeholfen haben, dass diese Veranstaltung wieder reibungslos über die Bühne geht.
Das waren die 13. Merseburger DEFA Filmtage
Das waren die 13. Merseburger DEFA Filmtage
Merseburg, 05.12.2017. Einer von drei Programmpreisen 2017 der DEFA-Stiftung ging an den Förderverein Kino Völkerfreundschaft Merseburg e.V.. Er wurde dem Verein am 01. Dezember 2017 in der Berliner Akademie der Künste überreicht. Damit würdigt die Stiftung die Macher aus Merseburg, die nicht nur das Domstadtkino vor dem Verfall retteten, sondern der Spielstätte mit einem klugen Nutzungskonzept auch eine neue Bedeutung zuwiesen: Einmal jährlich dreht sich hier alles um den DEFA-Film. ,,Das kuratorische Konzept", so Dorett Molitor in ihrer Laudatio, ,,beinhaltete von Anbeginn an Gespräche mit Gästen und Schulvorstellungen, in denen Filme als historische Quelle der DDR-Wirklichkeit zur Diskussion gestellt werden...." ,,Für uns ein schöner Moment", freut sich Initiatorin Dr. Halina Czikowsky vom Förderverein Kino Völkerfreundschaft Merseburg e.V. ,,zumal im Publikum viele der Künstler saßen, die schon einmal bei uns zu Gast waren." Das Preisgeld von 5.000 Euro investiert der Verein in die nächste Auflage der Filmtage. Halina Czikowsky verrät: ,,Unter dem Motto ,,Jetzt schlägts 13! wartet unser Festival vom 09. bis zum 11. März 2018 mit einem breiten Spektrum an Genres wie noch nie und spannenden Gesprächspartnern auf."
Preiswürdig! Förderverein erhält Preis für Merseburger DEFA-Filmtage
Preiswürdig! Förderverein erhält Preis für Merseburger DEFA-Filmtage

In freudiger Erwartung schauen wir Richtung Sommer, in dem sich DEFA-Kinofreunde sich wieder auf abwechslungsreiche Filme freuen dürfen. So versprechen auch die 17. Merseburger DEFA-Filmtage einen Ausflug in die DEFA-Filmgeschichte. Unter dem Motto „Aus der DEFA-Kiste“ finden die alljährlichen Filmtage vom 10. bis 12. Juni 2022 statt. Dabei wartet auf alle Kinoliebhaber eine bunte Mischung aus Kinder- und Erwachsenenfilmen, aber auch Dokumentationen. Natürlich begleiten uns traditionell viele DEFA-Stars bei einem gemütlichen Zusammentreffen mit Diskussionen und Filmbegegnungen. Bald finden sich hier weitere Informationen zum Programm.

Plakat Filmtage 2021

Das waren die 15. Merseburger DEFA-Filmtage: Ein Leinwandspektakel würdigt „Filmkulisse Mitteldeutschland“ (2)

Die Merseburger DEFA-Filmtage gehören mittlerweile für viele Fans zu einem festen Höhepunkt im Terminkalender der Region. Das spricht sich herum. Im Jubiläumsjahr 2020 folgten mehr als 2.100 Interessierte der Einladung des Förderverein Kino Völkerfreundschaft Merseburg e. V. ins Domstadtkino. In fünf Teilen blicken wir gern zurück auf das kleine aber feine Filmfestival 2020.

Viel Spaß beim Lesen.

 

Teil 2: Reise in die Vergangenheit

„Der Tangospieler“, gedreht u.a. in Leipzig und 1991 auf die Kinoleinwand gebracht, ist ein ruhiger Film, der jedoch ein emotional und politisch brisantes Thema der DDR-Geschichte vom Sommer 1968 aufgreift. Es geht um Demokratie in der Gesellschaft und das Verhalten des Einzelnen zu politischen Ereignissen. Im anschließenden Filmgespräch, das von Knut Elstermann gewohnt interessant und sehr themenbezogen moderiert wurde, konnte Christoph Hein seine Position zur Verantwortung und den Möglichkeiten des Einzelnen in der Gesellschaft formulieren, die er durch sein persönliches Verhalten und seine Geschichten immer wieder selbst lebt.

Auch für die DEFA-Indianerfilme bietet Sachsen-Anhalt eine nahezu „echte“ Filmkulisse. Im Film „Weiße Wölfe“ kämpft DEFA-Chefindianer Gojko Mitic mit seinen Mannen u. a. in einem Kalksteinbruch bei Halle gegen die Weißen. Diese rauben den Indianern ihr Land, um sich an den wertvollen Rohstoffen zu bereichern. Im anschließenden Filmgespräch mit Maik Reichel, Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, betont Gojko Mitic, dass dieser Landraub und die Vertreibung der Indianer oder anderer Völker kein rein historisches Thema sind. Auch heute wird Land besetzt, wenn es um die Realisierung hoher Profite Einzelner oder internationaler Finanzinstitutionen geht.

Der Film „Familie Brasch - Eine deutsche Geschichte“ eröffnete den Reigen der Dokumentarfilme zu den diesjährigen DEFA-Filmtagen. Dieser Film passte nicht nur zu den Filmtagen, weil er zum Teil in Chemnitz, damals Karl-Marx-Stadt, gedreht wurde. Er behandelt anhand einer Familiengeschichte sehr authentisch und nachvollziehbar die wechselvolle und widersprüchliche Kulturgeschichte der DDR. Die Zuschauerzahl belegt, dass viele Menschen auch oder gerade heute an diesen Themen interessiert sind. Das Filmgespräch zwischen Marion Brasch und Knut Elstermann traf ebenso den Nerv des Publikums und in der Befragung äußerten viele Besucher sich sehr positiv zur Auswahl dieses Filmes.

Ein anderes geschichtlich relevantes Thema ist im DEFA-Spionagefilm „For eyes only“ zu sehen. 1963 wurde u.a. in Leipzig gedreht, auch wenn Hansen als Kundschafter der DDR in der Dienststelle des MID in Würzburg tätig ist. Den Lügendetektor übersteht Alfred Müller, der die Hauptperson spielt, und kann in rasanter Tour die wichtigen Geheimpapiere der Amerikaner über die Grenze bringen. Im Filmgespräch, das Mirko Wiermann von der DEFA-Stiftung mit Renate Geißler führte, konnten sie gemeinsam mit den interessierten Zuschauern die Aktualität des Filmes feststellen. Für Renate Geißler war es die erste Filmrolle.

© 2020 Förderverein Kino Völkerfreundschaft Merseburg e.V.

 

© 2018 Your Company. Designed by JoomShaper
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.