13. Merseburger

DEFA Filmtage 09.-11.03.2018

 

 

Das waren die 13. Merseburger DEFA Filmtage

Mit den Schulveranstaltungen gingen die 13. Merseburger DEFA-Filmtage zu Ende.
Wir danken allen, die mitgeholfen haben, dass diese Veranstaltung wieder reibungslos über die Bühne geht.

Eindrücke zu den 13. DEFA Filmtagen finden Sie hier.


 

Schaukochen mit Jaecki Schwarz



Am 24.01.2018 fand in Vorbereitung unserer nun schon 13 .DEFA-Filmtage ein Schaukochen im Küchen-Studio Micheel in Merseburg statt. Neben Sponsoren hatten wir als Ehrengast den Schauspieler Jaecki Schwarz eingeladen, der auch kräftig den Kochlöffel und das Messer schwang. Es war für alle ein unterhaltsamer und "schmackhafter" Abend.



Unser Dank gilt dem Koch Daniel Teichmann, dem Serviceteam und ein ganz besonderes Dankeschön an Gerd Micheel, der durch seine große Unterstützung diesen Abend ermöglicht hat.

Ein Stelldichein der DEFA-Stars


Filmtage 2018 punkten mit breitem Spektrum an Film-Genres

Eine spannende und abwechslungsreiche Zeitreise versprechen die Merseburger DEFA-Filmtage vom 9. bis 11. März im Domstadtkino. Bereits zum 13. Mal rollen die Veranstalter den roten Teppich aus. Für Schauspieler und Regisseure, die einfach DEFA sind. Für ein Publikum von Jung bis Alt. Das diesjährige Festival bietet unter dem Motto „Jetzt schlägt‘s 13!“ ein Spektrum an Film-Genres wie noch nie.

Vom Krimi („Leichensache Zernik“) über Komödie („Wenn Du groß bist, lieber Adam“) bis hin zu Opern- (Der Fliegende Holländer) und Stummfilm („Cyankalie“) gibt es alles, was das Herz von DEFA-Cineasten höher schlagen lässt. Auch echte „Gassenhauer“ wie „Für die Liebe noch zu mager?“, „Chingachgook, die große Schlange“ oder auch „Heißer Sommer“ werden über die Leinwand flimmern.

Insgesamt stehen 16 Filme auf dem Programm. Schon traditionell geben sich in Merseburg dabei auch viele DEFA-Stars ein Stelldichein zu begleitenden Diskussionen und Filmbegegnungen. Auf der Gästeliste 2018 stehen unter anderem Johanna Schall, Jaecki Schwarz, Christian Steyer, Gojko Mitic, Simone von Zglinicki oder auch die Filmemacher Wolfgang Kohlhaase und Matti Geschonneck, um nur einige zu nennen.

Zum Programm gehören wie auch in den Vorjahren spezielle Schulveranstaltungen sowie eine Vernissage im Kunsthaus Tiefer Keller. Mit letzterer beginnt das inoffizielle Programm bereits am 6. März 2018. Organisiert werden die Filmtage auch 2018 vom „Förderverein Kino Völkerfreundschaft Merseburg e.V.“ in enger Kooperation mit dem Domstadtkino. Unterstützung finden sie darüber hinaus bei über 20 Förderern und Sponsoren aus Merseburg und der Region. Diese fruchtbare Partnerschaft ehrte die DEFA-Stiftung übrigens im Dezember 2017 mit einem von insgesamt drei in Deutschland vergebenen Programmpreisen.


Preiswürdig!
Förderverein erhält Preis für Merseburger DEFA-Filmtage

Merseburg, 05.12.2017.
Einer von drei Programmpreisen 2017 der DEFA-Stiftung ging an den Förderverein Kino Völkerfreundschaft Merseburg e.V.. Er wurde dem Verein am 01. Dezember 2017 in der Berliner Akademie der Künste überreicht. Damit würdigt die Stiftung die Macher aus Merseburg, die nicht nur das Domstadtkino vor dem Verfall retteten, sondern der Spielstätte mit einem klugen Nutzungskonzept auch eine neue Bedeutung zuwiesen: Einmal jährlich dreht sich hier alles um den DEFA-Film.



„Das kuratorische Konzept“, so Dorett Molitor in ihrer Laudatio, „beinhaltete von Anbeginn an Gespräche mit Gästen und Schulvorstellungen, in denen Filme als historische Quelle der DDR-Wirklichkeit zur Diskussion gestellt werden….“

„Für uns ein schöner Moment“, freut sich Initiatorin Dr. Halina Czikowsky vom Förderverein Kino Völkerfreundschaft Merseburg e.V. „zumal im Publikum viele der Künstler saßen, die schon einmal bei uns zu Gast waren.“ Das Preisgeld von 5.000 Euro investiert der Verein in die nächste Auflage der Filmtage.

Halina Czikowsky verrät: „Unter dem Motto „Jetzt schlägts 13! wartet unser Festival vom 09. bis zum 11. März 2018 mit einem breiten Spektrum an Genres wie noch nie und spannenden Gesprächspartnern auf.“

 

Hintergrund: Die DEFA-Stiftung mit Sitz in Berlin erhält die Filme der DEFA und macht sie als Teil des nationalen Kulturerbes für die Öffentlichkeit nutzbar.

Sie fördert die deutsche Filmkunst und Filmkultur durch die Vergabe von Projektmitteln, Stipendien und Preisen.

Jährlich lobt sie neben einem Preis für das filmkünstlerische Lebenswerk, einem für herausragende Leistungen im deutschen Film und einem Förderpreis für junges Kino auch drei Programmpreise aus.

zur Laudatio